Wirtschaft

Alle aktuellen Wirtschafts-Nachrichten im Überblick:

Fähre von Rügen nach Schweden: Neue Hoffnung für die "Königslinie"

Vor wenigen Wochen kündigt die schwedische Reederei Stena Line das Ende einer mehr als 100jährigen Traditionsverbindung an. Doch für die Verbindung ab Mukran gibt es einen neuen Interessenten. Der will zudem die Fahrzeit nach Schweden beinahe halbieren - das Land stellt Hilfe in Aussicht.

Zuschlag für Hybride und E-Wagen: Fünf Milliarden für Autoprämien eingeplant

Anfang der nächsten Woche will die Große Koalition im Kampf gegen die Wirtschaftskrise ein großes Konjunkturpaket schnüren. Besonders umstritten ist dabei eine mögliche Kaufprämie für Neuwagen. Das Wirtschaftsministerium sieht dafür fünf Milliarden Euro vor.

Clevere Sparpläne: Mit kleinen Beträgen aus der Corona-Krise

Auch wenn die Corona-Pandemie Wirtschaft und Börse kräftig durcheinander wirbelt, sollten Anleger bei der Geldanlage einen kühlen Kopf bewahren. Mit den richtigen Sparplänen gelingt dies einfach und preiswert.

IW-Chef im Interview: "Wir sind im Tal der Tränen angekommen"

Die deutsche Wirtschaft hat in den vergangenen Monaten einen einmaligen Einbruch erlebt. IW-Chef Michael Hüther sieht den Boden erreicht. Im Interview spricht er über die Rezession, den Aufschwung danach und Maßnahmen auf die sich die Politik jetzt konzentrieren muss.

Die stille Revolution: Wie der VDA eine Kehrtwende vollzog

Deutlich weniger Emissionen, dafür mehr Klimaschutz: Dafür soll die Elektromobilität sorgen. Doch nach wie vor ist der Verbrenner das Maß der Dinge in der deutschen Autoindustrie. Der Branchenverband VDA versucht trotz oder gerade deshalb nun eine überraschende Kehrtwende.

Kein Geld für Entschädigungen: Air-Berlin-Beschäftigte gehen leer aus

Banken, Finanzbehörden, Arbeitsagenturen und der Staat - die Schlange der Gläubiger bei der insolventen Fluglinie Air Berlin ist lang. Und wie so oft in derartigen Fällen stehen ganz am Ende die Mitarbeiter. Für sie wird aber nichts mehr zu holen sein.

Corona legt Schifffahrt lahm: Weltflotte zum Warten verdammt

Gegenwärtig sind wegen der Corona-Krise so viele Fracht- und Passagierschiffe wie noch nie außer Betrieb. Das ist nicht nur teuer, sondern auch riskant: An Bord befinden sich Tausende Mitarbeiter, die nicht wegkönnen. Auch die beginnende Hurrikansaison bereitet Sorgen.

Corona-Krise hemmt den Absatz: Kartoffelbauern ächzen unter Pommes-Flaute

Dass Restaurants wegen der Corona-Krise lange geschlossen bleiben müssen, setzt der Landwirtschaft zu. Erzeuger beklagen den erheblich gesunkenen Absatz von Fritten-Kartoffeln. Diese müssen nun notgedrungen anders verarbeitet werden - etwa zu Schweinefutter.

Anleger geben sich sorglos: Das Rückschlagrisiko an den Börsen wächst

Der Dax ist in den vergangenen Wochen so schnell gestiegen wie seit Jahrzehnten nicht. Ein entsprechend schnelle Erholung der Wirtschaft von der Corona-Krise ist alles andere als sicher. Experten warnen die Anleger vor Rückschlägen. Zudem muss sich der Dax wohl von einem Gründungsmitglied verabschieden.

Einbruch durch Corona-Krise: SPD will Rettungsschirm für ÖPNV

Vor den Verhandlungen über das Konjunkturprogramm des Bundes macht sich die SPD für eine Forderung der Länder stark: Der in der Corona-Krise arg in Mitleidenschaft gezogene öffentliche Nahverkehr solle massiv mit Bundesgeldern unterstützt und dabei fit für die Zukunft gemacht werden.

"Dumping am Himmel gefördert": Lufthansa-Deal stößt auf geteiltes Echo

EU-Kommission, Lufthansa und die Bundesregierung haben sich auf einen Kompromiss geeinigt, der die Rettung Deutschlands größter Airline durch den Staat ermöglichen soll. Einige Kritiker stoßen sich an den harten Auflagen aus Brüssel, andere an den möglichen Profiteuren des Deals.

Für Einkaufstour in den USA: Riad überweist Staatsfond 40 Milliarden Dollar

In der Corona-Krise stürzen die Kurse vieler Unternehmen ab. Der schwerreiche Staatsfonds von Saudi-Arabien nutzt die Gelegenheit für eine Shoppingtour und erwirbt Anteile an US-Unternehmen. Damit ihm das Geld nicht ausgeht, schießt die Führung in Riad frisches Kapital nach.

"Zehn Prozent mehr Insolvenzen": Krise könnte 500.000 Jobs vernichtet haben

Nach Einschätzung von Finanzexperten stehen Millionen Arbeitsplätze in Deutschland auf der Kippe. Demnach droht ganzen Branchen eine Pleitewelle. Vor allem die Situation für Kurzarbeiter sei prekär. Die Folgen der Krise könnten noch jahrelang nachwirken.

Firmen in Malta, Guernsey & Co.: Staatshilfe für Lufthansa trotz Steuerflucht?

Berlin bleibt keine Wahl: Der Staat muss die Kranich-Airline retten, in wenigen Tagen droht die Pleite. Finanzminister Olaf Scholz hat nun ein Problem. Er pumpt Milliarden an Steuergeldern in einen Konzern, der das Steuerzahlen selbst womöglich jahrelang vermieden hat. Und bei Fragen zu seinen Aktivitäten in Steueroasen massiv mauert.

Eingefrorene Vermögenswerte: USA bereiten Nordstream-2-Sanktionen vor

Republikaner und Demokraten sind sich in den USA nur noch selten einig. Die deutsch-russische Gaspipeline Nordstream 2 lehnen aber beide Seiten genauso wie US-Präsident Trump ab. Unternehmen und Schiffe, die am Bau beteiligt sind, sollen nun bestraft werden.

EEG-Umlage auf Rekordkurs: Strompreise könnten erneut deutlich steigen

Die Ökostrom-Umlage soll steigen, die Mehrkosten treffen die Verbraucher. Damit wird der Durchschnittspreis für eine Kilowattstunde um sieben Prozent steigen. Das geplante Konjunkturpaket der Bundesregierung könnte allerdings gegensteuern. Die Wirtschaft findet das dringend nötig.

Rückkehr nach Virus-Flucht: Sonderflug bringt 200 Deutsche nach China

Als das Coronavirus über China hinwegrollt, flüchten viele deutsche Geschäftsleute aus dem Land. Dann macht die Volksrepublik ihre Grenzen dicht. Die ersten Wirtschaftsvertreter dürfen zurück, müssen aber mehrere Wochen in Quarantäne. Der zweite Flug der "umgekehrten Luftbrücke" ist bereits geplant.

WHO, China, Hongkong: Trump-Rundumschlag lässt US-Börsen kalt

Die Wall Street reagiert mit verhaltener Erleichterung auf neue Maßnahmen der USA gegen China im Hongkong-Konflik. Der Streit zwischen Donald Trump und Twitter lasten allerdings auf den Papieren des Unternehmens.

Verlust von Landerechten: Lufthansa nimmt EU-Auflagen an

Die EU gibt grünes Licht für das Lufthansa-Rettungspaket der Bundesregierung - die Airline muss aber eine Kröte schlucken: Sie muss in Frankfurt und München Landerechte abgeben. Der Lufthansa-Vorstand stimmt in der Sache zu, doch der Schlusspunkt ist das noch nicht.

Kurssprung vor Geschäftsbericht: BaFin prüft Aktienkäufe des Wirecard-Chefs

Wirecard-Chef Markus Braun kauft kurz vor der beabsichtigten Veröffentlichung des Geschäftsberichts Aktien des eigenen Unternehmens im Wert von 2,5 Millionen Euro, der Kurs springt nach oben. Die Finanzaufsicht BaFin prüft jetzt, ob Braun damit gegen die Regeln verstoßen hat.

Corona-Bremsspuren in der EU: Italien trifft es noch härter als erwartet

Die Corona-Pandemie lässt die Wirtschaft weltweit einbrechen. Die BIP-Zahlen für Europa im ersten Quartal zeigen: Während Deutschland noch relativ glimpflich davonkommt, hat es andere Staaten schon heftig erwischt. Aber das Schlimmste steht allen noch bevor.

Noch mehr Staatshilfen nötig?: Lufthansa droht das Geld auszugehen

Die finanzielle Lage bei der Lufthansa scheint dramatischer zu sein als bislang angenommen. Laut Medienbericht soll schon sehr bald die Insolvenz drohen. Ob die veranschlagten neun Milliarden Euro des Bunds zur Rettung der Airline reichen würden, ist fraglich. Noch ist über einen Staatseinstieg nicht entschieden.

01. Juni - 05. Juni: Diese Woche in der Wirtschaft

Die wichtigsten Ereignisse der Woche aus Wirtschaft, Börse und Konjunktur.

"Paket im Juni verabschieden": BMW will Stellen streichen - und prüft wie

Schwacher Absatz, betriebsarme Werke - die Corona-Krise geht auch an BMW nicht unbemerkt vorbei. Mehrere Tausend Arbeitsplätze wollen die Münchener abbauen, allerdings möglichst verträglich. Verschiedene Maßnahmen stehen im Raum, der Betriebsrat ist wachsam.

Zwei Milliarden für E-Autos: VW treibt China-Offensive mit Macht voran

Volkswagen setzt voll und ganz auf China und Elektroautos. Dabei scheut der Konzern keine Kosten. Erstmals investiert er auch in einen chinesischen Akku-Hersteller. Es sei ein "kleines Wunder", wie schnell der weltgrößte Automarkt nach dem Lockdown Fahrt aufnehme, sagt China-Chef Wöllenstein.

Aktie bricht ein: Tui storniert Reisen in Großbritannien

Gerade erst haben Anleger das Wiederhochfahren der Reisebranche gefeiert und ein Kursfeuerwerk gezündet. Nun ist dieser Höhenflug bei der Tui-Aktie schon wieder vorbei. In Großbritannien ist an Reisen noch nicht zu denken.

Schock-E-Mail an die Belegschaft: ZF Friedrichshafen baut massiv Stellen ab

Der Job-Kahlschlag in der Autobranche geht weiter: Der Zulieferer ZF Friedrichshafen will wegen des Absatzeinbruchs in der Corona-Krise allein in Deutschland bis zu 7500 Stellen streichen. Vorstandschef Scheider wendet sich per E-Mail an die knapp 150.000 Mitarbeiter.

Job-Kahlschlag: Renault streicht 15.000 Stellen

Der französische Autobauer kämpfte schon vor der Corona-Krise mit finanziellen Problemen. Nun zieht er die Spar-Bremse. Jeder zwölfte der 180.000 Arbeitsplätze weltweit soll abgebaut werden.

Stärkste Einbußen seit 2007: Einzelhandel leidet enorm unter Corona-Krise

Aufgrund der mehrmonatigen Schließung ihrer Geschäfte haben Einzelhändler mit Umsatzeinbußen zu kämpfen. Der Lockdown löste den stärksten Umsatzrückgang seit 13 Jahren aus. Vor allem die Textilbranche leidet unter den Folgen der Pandemie.

Ergebnis des "Ernährungsreports": Deutsche essen deutlich seltener Fleisch

Bei einer jährlichen Umfrage der Bundesregierung zum Thema Ernährung haben viele der Befragten angegeben, ihren Fleischkonsum reduziert zu haben. Einige greifen inzwischen wohl regelmäßig auf vegetarische und vegane Alternativprodukte zurück.


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